Tägliches

22.03.2007 - Von der Lästigkeit der besten Freundin, des besten Freundes... Oder, die Schmeißfliegen jeder Beziehung!

 

...es gibt nichts lästigeres als die „beste“ Freundin bzw. die „guten“ Freunde eines Partners. Hierbei ist es egal, ob man „männlich“ oder „weiblich“ ist. Das Problem bleibt das gleiche!

Natürlich meine ich hierbei die geschlechtlich gegensätzliche Version!

Also: die beste Freundin des Partners oder der beste Freund der Partnerin...

 

Pfui, wie lange die sich ja schon kennen und mögen. Wie oft die beiden auf diversen Partys miteinander gefeiert haben! Wie schön das Leben doch (ohne DICH) sein kann!

 

Tja, und dann kommst Du! Die neue Beziehung! Nichts mit Vergangenheit, gemeinsame Erlebnisse! Das soll ja eigentlich noch kommen. Man will sich ja ineinander verlieben, sich miteinander verlieren, EIN Leben führen!

Und an diesem doch bedeutungsträchtigen Punkt, schiebt sich „beste“ Hälfte in den Vordergrund (jedenfalls denkt sie das...)

.

„Bist Du heute in der Stadt?“

„Hast Du Lust was zu unternehmen?“

„Wollen wir was essen gehen?“

„Los, wir gehen was trinken!“ (mit all den anderen TOLLEN Freunden)

„Hey, hast schon 12 Stunden nichts von Dir hören lassen!“

Solche und ähnliche Freundlichkeiten werden dann erfragt, man ist ja wer, man behauptet SEINEN Platz.

 

Leider kommt an dieser Stelle kein:

„Wo ist Dein Schatzi heute?“

„Will Dein Schatzi nicht mitkommen?“

„Habt Ihr schon was anderes vor?“

Nein, der PARTNER spielt keine Rolle!

 

Der ist nur dann existent, wenn es gerade Probleme gibt und er/sie dieses mit ihm/ihr besprechen muss.

 

Ja...man selbst wird zum gemeinsamen Feindbild. Man hat sich ja zwischen die ach so große Freundschaft gedrängt...

Leider erkennen vor allen Männer in diesen Fällen die Grenze nicht bzw. viel zu spät. Und erst, wenn sich die Fronten verhärtet haben, dann kommen die Diskussionen. Nicht das an dieser Stelle davon ausgegangen werden kann, nun endlich eine konstruktive, für alle erträgliche Lösung gemeinsam (ZU ZWEIT) zu finden. Nein, man wird als Querschläger betitelt und hätte sich ja bereits früher äußern können/müssen, nun wäre das Recht der Kritik verwirkt!

 

Vielleicht hat unser Sonnenschein (unser Partner) an dieser Stelle Recht!? Ja, wir hätten uns gegen den lästigen Anhang aussprechen und jeglichen übermäßigen Kontakt ablehnen können. Aber wird man nun an diesem Punkt nicht doch wieder zum intoleranten Arsch?

 

Eigentlich ist es egal wie unser Verhalten ausfällt! Es spielt kein Rolle, ob die „Schmeißfliegen“ anerkannt und in das eigentlich „zweisame“ Leben einbezogen werden oder ob klare Grenzen gezogen und jeglicher Kontakt auf das Wesentliche reduziert wird.

 

Du knüpfst Dir den Strick, welcher Dich hängt!

 

Darum, WEHRT EUCH!!!

 

Zieht klare Grenzen!

 

Bezieht Eure Stellung und vertretet diese mit allem nötigen Nachdruck!!!

 

Niemand ist es wert, dass man sich und seine Beziehung aufweicht!

 

Vor allem sollte es solche Menschen gar nicht in Eurer Umgebung geben!

 

Die braucht wirklich keiner!

 

Aber vor allem bringt es nichts, nett zu sein! Das ist der Anfang vom Ende! Bleibt bei Euch! Seid Ihr selbst! Lasst nichts zu, was Ihr nicht wollt!

Nur so hat das gemeinsame Glück eine Chance...

 

(ACHTUNG! Dies ist kein Hass-Text, mit welchem wir gegen gute und beste Freunde vorgehen wollen! Nein!! Dies ist ein Text gegen die „beste“ Freundin bzw. den „besten“ Freund, die/der ihren/seinen Platz und vor allem ihre/seine Grenzen nicht kennt, nicht kennen will!)

 

Unser Motto: Lasst uns in Ruhe miteinander leben!

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10.02.2007 - Nachtrag zu After-Work-Therapie-Partys...

Die oben gezeitgte Dame hat in dieser Woche (Bild-Zeitung) einen Kommentar zu After-Work-Partys abgegeben, welchen ich so nicht stehen lassen kann!

Sie behauptet doch tatsächlich, dass man, um ein gut verdienendes männliches Exemplar unserer Gattung an Land zu ziehen, sollten man unbedingt und vor allem auf den sogenannten After-Work-Partys suchen.

BITTE?

Selbst wenn sich ein socher Würdenträger des männlichen Geschlechts auf eine dieser Veranstaltungen verirrt haben sollte, sucht der sicher nicht nach der Frau seines Lebens. Hier ist maximal ein One-Night-Stand drin. Und auch dieser wäre nur halbherzig.

Auch ihre Männeransichbinden-Theorie ist damit absoluter Quatsch!

Wenn dieser Supermann seine Chance bekommen hat, diese nutzte, dann wird er sich nach "getaner Arbeit" aus dem Schlafzimmer (bzw. wo auch immer "gearbeitet" wurde) schleichen, noch ein paar Stunden in seinen eigenen Federn schlummern, duschen gehen, einen starken Kaffee trinken und spätestens mit der ersten Zigarette die Eindrücke der letzten Nacht im Nebel verschwinden lassen.

Und die Telefonnummer...an die hat doch nun wirklich niemand gedacht..

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3.02.2007 - After-Work-Partys?! Beschäftigungstherpie für Heimatlose?!

Donnerstag-Abend... (man möge beachten, dass die meisten Menschen an diesem Tag bereits 4 Tage mind. 8 Stunden geareitet und danach ihr trautes Heim gepflegt haben - evtl. andere Gegebenheiten klammere ich an dieser Stelle aus Respekt betreffender Menschen aus)
..einige Bewohner unseres Planeten müssen RAUS!
Warum? Wohin? Wieso?
Auf diese Fragen habe ich bis heute keine Antwort gefunden oder bekommen.
Auch nach mehrmaligen Befragungen betreffender Personen, konnte ich keine sinnreichen Antworten vermerken.
mir ist klar, nicht alle gehen dieser Donnerstag-Abend-Therapie
nach!
Lasst mich an dieser Stelle sagen: nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung hat genügend Zeit (und mit Sicherheit nichts wirklich wichtiges zu tun bzw. keinen Familienanschluss) sich, wenn man nur noch (in den meisten Fällen) einen Tag zu arbeiten hat, sich zur Pseudoparty aufzumachen, um mit den Wichtigsten dieser Gesellschaft in Kontakt zu treten und in seiner eigenen Persönlichkeitsbildung stetig zu wachsen.
Ich muss gestehen, dass, um überhaupt ein Urteil niederschreiben zu können, auch meine Person an einer solch nachhaltigen Veranstaltung teilgenommen hat. Mein Erfahrungsschatz ist jedoch, auch nur nach einem Besuch, ausreichend, um umfassend damit abzuschließen.
Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass es für meine Persönlichkeit vollkommen unwichtig ist, mich am Donnerstag-Abend so zuzusaufen (pardon), dass der nächste Tag aus der Geschichte gestrichen werden kann.
Des weiteren brauche ich keine oberflächlichen Gespräche mit Personen, welche ich vielleicht nicht wirklich kenne, dessen Inhalt für mich so wichtig wie ein Kropf ist.
Auch erachte ich es als Zeitverschendung, mir die Beine in den Bauch zu stehen, furchtbar betrunkene Traummänner (oder Frauen) beim allwöchentlichen "wer schmeißt die Bierflasche im günstigsten Winkel in Richtung Fußboden" zu beobachten.
Wir finden bei solchen Veranstaltungen keinen Traumpartner, keinen interessanten Gesprächspartner, kein leckeres Getränk, keine Zeit zum abschalten, keinen wirklich wichtigen und neuen Lebensinhalt, keine neuen Freunde, keine neuen Erkenntnisse und vor allem KEINEN
Spaß!

Nein, uns begegnen lediglich gestrandete Existenzen auf der Suche nach... Keine Ahnung! Vielleicht dem, was wir, welche solche Zusammenkünfte kaum kennen oder vermeiden, täglich für "normal" ansehen, einem Leben mit Inhalt und Wirklichkeit...

 

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